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Hermetische Ur-Religion

Das neue Zeitalter des Lichts

Die Menschen des neuen Zeitalters werden sich als eine Menschheit empfinden, eins mit Einem Gott, Einer Wahrheit, Einer Religion welche nicht mehr re-ligio ist, sondern wo die Ur-Bestimmung der Religionen aus Gottes-Kindern Gottes bewusste Kinder zu machen, vollzogen ist. Ein Mensch, der sich seines göttlichen Seins voll bewusst ist, bis in die höchsten Dimensionen des Geistes sich erhoben hat, weiß sich als „Sohn“ (Tochter) Gottes. Der Sohn erkennt den Vater und der Vater erkennt sich im Sohn, ER spiegelt sich in ihm.  So meint das Wort „Kind“ und das Wort „Sohn“ unterschiedliche Bewusstseinsstufen. Die in ihren göttlichen Status transformierten, sich ihres spirituellen Seins voll bewussten Geist-Seele-Wesen leben und verwirklichen Gott ihren Schöpfer, auf der Himmels-Erde. ER verwirklicht sich durch sich in sich, ruhend in der Transzendenz, seiend als Immanenz.

 

Absolutes Bewusstsein des Einen

Der Glaube, das Wissen und die Weisheit um den Einen Gott  –  Priesterreligion des Einen  und  die  Volksreligion der Vielen

Die Hinführung des „einfachen“ Volkes durch die Lebensregeln im Sinne der Maat

Die Worte Atums

Die Totenbuch-Sprüche als Verse „Zum Hinaustreten ins Licht des Tages“, die sogenannten Unterwelts- und die Himmelsschriften als Wegweiser für die Lebenden um zu gelangen in den Zustand der „Auferstehung“ (das Gleichnis dazu findet sich im Mysterientod des Lazarus im NT)

Die Lehren des Thot im hermetisch verborgenen  „Licht der Weisheit“ und die Veränderung des niederen Bewusstseins im Menschen bzw. seiner Seele und seines Geistes hin zum allumfassenden kosmischen Gott-Bewusstsein. Einweihung in die Niederen Mysterien, Einweihung in die Hohen Mysterien, Seinslehren des Einen.

Die Sonnentheologie des Einen von Echnaton als seelisch-geistiges Zeugnis eines Gottessohnes und ihre zeitlose Bedeutung

Was bedeutet „Auferstehung“ im Sinne unserer spirituellen Wurzeln und Ahnen des Alten Ägypten

Ausgangspunkt und Verbindung wie auch Eingliederung des ägyptischen Mysterienwissens um Gott und Schöpfung ins Alte Testament und Neue Testament

 

 

Zum Thema

Wenn alle Menschen zur einen Essenz, dem verborgenen Inhalt und der Kernaussage, ihrer Religion gelangen, dann wird die Menschheit eine wahre Menschheit, eine zum Kosmischen Bewusstsein erwachte Menschheit, sein.
Doch dazu müssen sie den Irrtum ablegen, dass die dingliche Welt ihr Ausgangspunkt, ihre Erfüllung und ihr anzustrebendes Ziel ist.
Sie müssen sich in ihrer Seele entweder erinnern an ihre göttliche und himmlische Abstammung, oder über die Wege der Mysterien lernen, dass jeder Mensch ein geistiges Wesen ist, das nur verborgen im und durch den physischen Körper und den damit verbunden Verstrickungen aufgrund der Sinnenlust der Seele mit der „Welt“ nicht zum Ausdruck/2. Geburt und Auferstehung, kommen kann.

Würde jeder Mensch dieses wahre Ziel anstreben, würde die Bevölkerung der Erde dem Begriff und der Bedeutung „Menschheit“ gerecht sein – und das dies eine hohe und edle Menschheit ergäbe steht ausser Zweifel.

Dazu reicht aber ein bisschen guter Wille und zum Nachbarn freundlich sein, ein wohlgeordnetes Leben nicht aus. Jeder einzelne muss sich seiner niederen Natur und der Lenkung durch diese erst bewusst werden, sich in seine höhere Natur wandeln und dann ins Kosmische Bewusstsein gelangen. Dies ist der Meisterweg der Mysterien zur Menschwerdung wie ihn die Alten Ägypter mittels ihrer Weisheit und Religion gelehrt haben.

Zuerst erfolgt die Vorbereitung für diesen Weg, dann erfolgt die innere Seelenarbeit durch das Meistern der niederen Mysterien und dann folgt, bei „Tragfähigkeit“ der Seele und des Geistes eines Menschen, der Einstieg und die Meisterschaft der hohen Mysterien.

Erleuchtung, Gottesschau und eins werden mit der Wahrheit des Einen im Einen werden dem so entwickelten Menschen dann von der Gottheit gegeben wenn aus dem Sterblichen, dessen Geist wie „tot“ ruhte, ein zum Gott-Leben erwachter wurde.
Und dieses „wurde“ ist der Inhalt des 3stufigen, in mehreren Graden untergliederten, Mysterienweg der Alten Ägypter.

Wer seine geistig-spirituellen Wurzeln nicht kennt, nicht nur oberflächlich sondern in sich und seiner Seele wahrnimmt, kann den geraden Weg „zurück“ – dh in seine höhere Natur und in die Wahrheit des Einen, schwerlich finden.

 

 

Erlösung vom Rad der Wiedergeburt  und  der Vergänglichkeit

                Sehnsucht nach Unsterblichkeit im Elysium

Der Einfluss der ägyptischen Religion auf das Christentum und die Rückführung christlicher Mysterien in die Ur-Religon Ägyptens in Kult und Hymnik.

Die Vertreibung aus dem gemeinschaftlichen Zusammenleben mit den Göttern, nach der Rebellion gegen Gott da sich dieser in den Himmel zurückzog, und die Befähigung und Berechtigung in das Elysium eintreten zu dürfen.
Doch es gibt im Jenseits nicht nur das Elysium sondern auch einen Bereich, wo die Toten tatsächlich tot sind. Diese Todeswelt gleicht jener Vorstellung wie man sie in Israel und Griechenland hegte.

In der geschichtlichen Entwicklung hatte zuerst nur der König Zugang zum Elysium und zum Himmel, nur er war ermächtigt – durch Wissen und Kult – in diese Bereiche einzutreten und mit den Göttern zu sein. Die gewöhnlichen Menschen gingen in die Erde ein.
Der König fliegt zum Himmel, er schwingt sich aus der Erde himmelan. Nicht begibt er sich zu denen, die verborgen sind in der Erde, sondern er tritt die Herrschaft über sie an und nimmt ihre Huldigungen entgegen. Er gehört nicht zu den Untertanen des Osiris, den Bewohnern der Todeswelt. Er ist nicht tot sondern weilt als Unsterblicher unter den Göttern.
Beim Tod Amenemhets I.wird feierlich formuliert:
„Ein Gott steigt auf zu seinem Horizont,
König Amenemhet, er entfernt sich zum Himmel,
vereint sich mit der Sonnenscheibe,
der Gottesleib vermischt sich mit seinem Schöpfer.“

Gewöhnliche Augen lesen diesen Spruch in Bezug und im Verständnis auf die Realitätswelt der gewöhnlichen Sinne. Doch wenn im eingeweihten Menschen das wahre Selbst erstanden ist, christlich gesprochen die „Auferstehung“ stattgefunden hat , dann ist recht schnell klar, dass hier vom „Sohn Gottes“, dem Geist-Menschen, dem Vergöttlichten die Rede ist. Nicht das Fleisch der Vergänglichkeit, sondern das Fleisch des Geistes sind im König, im Gottes-Sohn, erstanden und dieses hebt sich in Himmel empor zur Sonne des Geistes – zum Ursprung zurückgekehrt als individualisiertes Gottes-Bewusstsein.
Es wurde gelehrt „nicht Fleisch und Blut können das Himmelreich erben“ – so kann es nur jenes Fleisch und Blut sein, das man den „Geist-Körper“ nennt. Diesen Körper hat der spirituelle Mensch ausgebildet, während und in der Inkarnation, ganz bewusst hat er mitgewirkt die Illusion, der sich als Wahrheit darstellende irdische Sinnenwelt, zu durchschauen, sich davon zu lösen und im Gegenzug und gleichzeitig ein neues Bewusstsein, geschaffen aus den „Molekülen der Geist-Welt“, zu erhalten. Nicht er selbst kann sich aus der Todeswelt des Diesseits lösen, der Eintritt in Universelles Bewusstsein noch ins Elysium kann nicht mittels „exoterischer Esoterik“ erfolgen. Wer der Meinung ist, mittels einer CD eine Einweihung erhalten zu können, der läuft Schatten nach da er entweder im Nicht-Wissen des Ego-Ichs verhaftet ist, oder sich im Bereich von Halbwahrheiten aufhält welche noch schlimmere Auswirkungen nach sich ziehen.

So kommt ins Elysium nur der „Gerechtfertigte“ – hier findet sich die Anspielung auf die Bergpredigt, welche vom Volksgeist in seinem Verständnis, auf das materielle Leben hin, ausgelegt wurde und aufgrund dieser Fehlinterpretationen  in vielen Seelen viel  Unheil angerichtet hat.

Es gilt heute wie damals:

1.    Eingeweiht sein in das Wissen um die Mysterien des Todes und die Mysterien des Lebens (Tod und Leben stehen hier nicht als Benennungen wie es der Mensch in seinem rationalen Sinn versteht)
2.    Handeln
3.    Identität